Dritte Verordnung
des Sächsischen Staatsministeriums des Innern
zur Änderung der Sächsischen Wohnpflichtverlängerungsverordnung

Vom 11. April 2022

Auf Grund des § 12 Absatz 3 Satz 1 des Sächsischen Flüchtlingsaufnahmegesetzes vom 25. Juni 2007 (SächsGVBl. S. 190), der durch Artikel 1 Nummer 9 Buchstabe b des Gesetzes vom 11. Dezember 2018 (SächsGVBl. S. 712) eingefügt worden ist, verordnet das Staatsministerium des Innern:

Artikel 1
Änderung der Sächsischen Wohnpflichtverlängerungsverordnung

Die Sächsische Wohnpflichtverlängerungsverordnung vom 3. Mai 2019 (SächsGVBl. S. 324), die zuletzt durch die Verordnung vom 29. Mai 2021 (SächsGVBl. S. 711) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

1.
In § 1 wird das Wort „Ausländer“ durch die Wörter „Ausländerinnen und Ausländer“ ersetzt.
2.
In § 2 wird das Wort „Ausländer“ durch die Wörter „Ausländerinnen und Ausländer“ ersetzt.
3.
Die Anlage (Staatenliste) wird wie folgt gefasst:
„Anlage
(zu § 1)

Staatenliste

Algerien
Angola
Äquatorialguinea
Argentinien
Armenien
Aserbaidschan
Bahrain
Bangladesch
Barbados
Benin
Bolivien
Brasilien
Burkina Faso
Chile
China
Costa Rica
Côte d’Ivoire
Dominikanische Republik
Gabun
Gambia
Georgien
Guinea-Bissau
Haiti
Honduras
Indien
Indonesien
Israel
Japan
Jordanien
Kambodscha
Kamerun
Kanada
Kasachstan
Kenia
Kolumbien
Kongo, Republik
Kongo, Demokratische Republik
Korea, Republik
Kuwait
Libanon
Liberia
Malawi
Mali
Marokko
Mauretanien
Mauritius
Mexiko
Moldau, Republik
Mongolei
Namibia
Nepal
Neuseeland
Nicaragua
Niger
Nigeria
Pakistan
Paraguay
Peru
Philippinen
Russische Föderation
Sierra Leone
Sri Lanka
Südafrika
Suriname
Tadschikistan
Tansania, Vereinigte Republik
Togo
Tschad
Tunesien
Turkmenistan
Ukraine
Uruguay
Vereinigte Staaten von Amerika
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
Vietnam
Weißrussland“.

Artikel 2
Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.

Dresden, den 11. April 2022

Der Staatsminister des Innern
Prof. Dr. Roland Wöller

Änderungsvorschriften